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Über Bannow: Die erste
Begegnung mit Stefan Bannows Bilderwelt erweckt unmittelbar Anklänge
an der Surrealismus mit seiner traumhaften und symbolträchtigen Widergabe
der Strömungen im Unbewussten.Sein Arbeitsfeld ist indessen nicht
die psychologische Aufdeckung der tiefen Schichten des individuellen Bewustsseins,
sondern ein sozial engagierter Blickwinkel auf die Gemeinschaftund ihre
Tragfähigkeit. An die Stelle der Urlandschaft der Kindheit tritt
hier eine moderne Kulturlandscahft, verzerrt durch Aufbrüche und
Klüfte. So nimmt der Künstler uns mit auf seine unablässige Wanderung in ein Spannungsfeld aus Observation, Reflexion und Konfrontation mit essentiellen Fragen: Welche soziale Ordnung und Solidarität sichert das Überleben des postmodernen, entwurzelten Menschen in tragfähigen Gemeinschaften - welche Vernunft und Ethik garantiert uns einen anständigen Umgang mit Umwelt und Hochtechnologie, beispielweise Gentechnologie und Cyberspace? Stefan Bannows Kunst kreist in mehr als einem Sinne um das Wandern: Sie schildert die Wanderungen des Menschen zwischen Aufbruch und Sehnsucht nach Gemeinscahft und Standort und spiegelt die eigene ruhelose Wanderung des Künstlers und sein ständiges Suchen nach Erlösung und Antworten. |
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| Grafik aus Rom | ||||
Grafiker Ellekærshaven
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